von unserem Besuch im Roadstop Münster

Gestern Abend waren Tee und ich bedeutend zu faul um zu kochen. Wir entschieden uns also auswärtig zu essen. Recht schnell schlug Tee dann das Roadstop vor, ein American Diner.

 

 

Wir machten uns also auf den Weg zum besagten Restaurant. Von außen machte das Roadstop einen recht kleinen, aber durchaus sympathischen Eindruck. Parkmöglichkeiten waren ausreichend vorhanden und der Weg, der vom Haupteingang links weg führte, lud zum spekulieren auf einen Biergarten ein. Das Wetter an diesem Tag war leider von der weniger guten Sorte, also beschlossen wir uns nach drinnen zu begeben. Betrat man das Restaurant, so lag auf der rechten Seite das Buffet, auf der linken die Sitzgelegenheiten für die Gäste. Prompt wurden wir begrüßt und mit der Frage konfrontiert ob wir reserviert hätten, was wir verneinten. Zügig wurden wir zu einem freien Tisch gelotst und platziert. Ein Blick auf die Karte lenkte die allgemeine Aufmerksamkeit auf das Sonntagsangebot, einen einstündigen Freifahrtschein für das Burgerbuffet. Do-It-Yourself-Burger, All-You-Can-Eat, eine Stunde lang? Für nur 15€? Sofort geordert. Eine der Kellnerinnen nahm unsere Bestellung auf – Tee bestellte eine Cola, ich bestellte eine Paloma-Limonade. Danach bekamen wir ein Armband und die Mitteilung, dass wir uns nun auf das Speisenangebot stürzen könnten. Gesagt, getan. Auf dem Buffet erwarteten uns getoastete Burgerbrötchen und Patties, gesäumt von Salat, Käse, Jalapenos, (SEHR fettiger) Bacon, Gurken, Zwiebeln, sowie diverse Soßen in Form von Barbecue-Soße in zwei Variationen, Chilisoße und Süß-Sauer Soße. Als Beilage waren Potatowedges, Pommes, Spare-Ribs, Chicken Wings sowie Chicken Nuggets im Angebot. Zeitweise waren auch Wraps unbekannter Füllung im Angebot, außerdem konnte ich später auch noch Dessert in Form von Cheesecake ausmachen (den ich aber tunlichst ignorierte, mir war eh schon schlecht).

Nachdem ich ein modernes Kunstobjekt auf meinem Teller geschaffen hatte machte ich mich auf den Rückweg zum Tisch und nutzte die Gelegenheit um mich im Lokal ein wenig mehr umzusehen. Die Ästhetik stimmte: Holzhütten-Feeling, Motorrad- und Autobahn-Deko, Amerikanisch anmutende Schilder, Rock n Roll Beschallung, alles da. Auch der mauschelig kleine Eindruck von Außen musste revidiert werden, denn die Lokalität bot von innen bei weitem mehr Sitzplätze als der erste Blick vermuten ließ. Von der Haupthalle zweigte eine weitere, kleinere Halle ab, außerdem führte hinter unserem Tisch eine kleinere Treppe auf eine leicht erhöhte Ebene des Restaurants wo sowohl weitere Sitzplätze, als auch ein Paar Arcade-Automaten angeboten wurden (keine einarmigen Banditen, richtige Spielautomaten).

Das Essen an sich war bis auf einige wenige Ausnahmen hervorragend. Die Spare Ribs waren leider ein wenig trocken, der Bacon mehr fettig als kross und die Chicken Nuggets waren auch nur wirklich gut wenn sie brennend heiß waren. Ansonsten war das Essen hervorragend. Die Brötchen waren knusprig, die Patties heiß und der Salat bissfest und frisch. Ich ließ mich nicht lumpen und bediente mich ein zweites mal. Nachdem ich meine Explosion auf Teller in mich reingeschaufelt hatte, orderte ich etwas neues zum trinken – den hauseigenen Eistee mit Pfirsichgeschmack. Ebenfalls ein leckeres Gebräu. Auch die Rechnung am Schluss war eine freudige Überraschung. Das Essen war ausgesprochen gut, der Preis war angemessen, das Ambiente passte zum Erlebnis und der Service war freundlich und zuvorkommend.

 

Fazit: Ich bin aktiv am überlegen ob ich Tee anquatsche, ob sie die Tage noch mal mit mir dort hinfahren möchte.

  3 comments for “von unserem Besuch im Roadstop Münster

  1. Hausfee
    14. Juli 2015 at 19:23

    Schön, dass es euch geschmeckt hat, allerdings würde ich etwas Neues ausprobieren 😉
    Mir lief ja schon der Sabber die Lippe runter bei deiner bildlichen Beschreibung des Buffets.

  2. Hanni
    16. Juli 2015 at 8:03

    Klingt wie Schlaraffenland,oder?

  3. Darth Vadder ;-)
    16. Juli 2015 at 18:35

    Du musst mir unbedingt mal diese Hausfee vorstellen – deren erster Satz könnte glatt von mir sein! 🙂 Der Laden kriegt auf Yelp auch ganz ordentliche Kritiken, und so liest sich dein Text ja auch. Prima, hoffentlich konntest du nach der Druckbetankung schlafen …

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