von einer fischigen Vergnügung

Was soll man machen wenn eine Outdoor-Aktivität geplant ist und es auf einmal anfängt zu regnen als würde die Welt untergehen?  Ein Besuch im Sea Life Oberhausen.

 

Wie schon gesagt – beabsichtigt war eigentlich etwas Anderes, aber wir planten dann doch zu einer Indoor-Unternehmung um und entschieden uns hier für einen Besuch im Sea Life Oberhausen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich in jüngeren Jahren einmal viel Spaß in einem Seal Live hatte. Die Hoffnung war daher dort einen schönen Tag zu verbringen und Tee eine nette Unternehmung zu bieten.

 

Wir machten uns also im strömenden Regen auf den Weg, stoppten nochmal kurz um uns sowohl im lokalen Supermarkt ein Frühstück zu organisieren als auch per Handy unsere Tickets für das Aquarium zu erstehen. Der Eintrittspreis für Mobile Tickets betrug 15,95€, der reguläre Preis am Schalter betrug 19,95€ – eine einfache Wahl also. Derart gestärkt und vorbereitet ging es jetzt tatsächlich los und wir fuhren auf die Autobahn. Nach etwa 20 Minuten Fahrt klärte sich der Himmel, die Sonne kam raus und das Schwitzen begann. Es wurde warm. Sehr warm. Am Aquarium angekommen, wurden wir erst einmal aufgefordert mit einem Plastikpiraten zu posieren um ein Erinnerungsfoto zu schießen, das man später hätte erstehen können (wir entschieden uns dagegen). Anschließend durften wir unser, dank Pay-Pal schon bezahltes, Ticket vorzeigen und wurden mit ein wenig Infomaterial versorgt. Da unsere Tickets in den Zeitraum der “Piraten Abenteuer-Aktion” fielen, hätten wir zusätzlich auch ein Anrecht auf einen Papier-Piratenhut und eine Augenklappe gehabt, außerdem gab es Gutscheine, die man im zugehörigen Restaurant zu preisreduziertem Slusheis machen konnte.

Nach unseren Wünschen ausgestattet, wurden wir durch eine Art Schleuse gelotst in der ein etwa 3 minütiger Stummfilm vorgeführt wurde, dies war jedoch keine kreative Entscheidung, sondern lediglich technisches Versagen – normalerweise würde man hier schon die ersten Informationen zum Sea Life erhalten. Dieses Vorgehen dient im allgemeinen dazu die Besuchergruppen ein wenig auseinander zu ziehen, so dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig vor den Aquarien stehen. Eigentlich keine schlechte Idee. Nachdem wir aus dem Filmraum freikamen, konnten wir uns endlich den Exponaten widmen. Für die Fütterung der unterschiedlichen Meeres- und Seebewohner waren wir mit einer Ankunftszeit von 15:00 Uhr leider ein wenig zu spät, so dass wir uns mit dem Rundgang durch die verschiedenen Zonen begnügen mussten. Beeindruckend war zum Beispiel der Schwarmring oder der Unterwassertunnel, aber auch das Hai-Aufzuchtbecken hielt uns für eine Weile gefangen. Den größten Teil der Ausstellung könnt ihr im Video sehen, denn besagtes Aquarium ist leider nicht besonders groß. Das war das eine Negativ, denn im Verhältnis zur Größe ist der Eintrittspreis recht happig. Der andere Negativpunkt war ein Kommentar einer Sea Life Mitarbeiterin. Während unseres Besuches gab es eine Darbietung über Rochen und ihre Eigenschaften. Währenddessen wurde gefragt ob einer der Zuschauer schon einmal ein Rochengebiss gesehen hat. Ich hob wahrheitsgemäß meine Hand (Discovery Channel und National Geographic zeigen sowas ja öfter, hier ein Bild der Uni Marburg) und bekam als Antwort ein “Glaube ich nicht”. Dermaßen belehrt sahen wir uns den Rest der Wasserbewohner an. Nach etwa 30 bis 45 Minuten waren wir durch die Ausstellung durch und leicht enttäuscht entschieden wir uns noch im Centro nebenan ein Essen zu besorgen. Unsere finale Meinung zum Sea Life Oberhausen? Für Kinder ganz nett, aber leider ein wenig zu teuer für die Leistung die erbracht wird.

 

Sea Life Oberhausen | Ratatat – Cream on Chrome

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